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 Schriftzug Energie Netzwerk Hochfranken

3. Konferenz

Pressebericht

21. Juli 2009



Pressebericht

 Schriftzug Pressemitteilung Dr. Friedrich: Regenerative Energien entschlossen vorantreiben!

Anlässlich der dritten Konferenz des Energie-Netzwerks HochFranken erklärt der Initiator des Netzwerks und CSU- Bundestagsabgeordneter Dr. Hans-Peter Friedrich:

Im Mittelpunkt der dritten Energiekonferenz des Energie-Netzwerks Hochfranken stand die Frage nach einer politischen Offensive zum Einsatz von alternativen Energien in Hochfranken. Ein Handlungsfeld beschrieb der Geschäftsführer der EnergieEinsparung Oberfranken GmbH, Heinrich Schimmel: In der Stadt und im Landkreis Hof gibt es laut Schimmel 32.000 Wohngebäude, die energetisch saniert werden müssten. Die erzielte Energiekosteneinsparung reicht aus, um die am Anfang notwendigen Investitionen zu finanzieren. Gleichzeitig, so Schimmel, sei dies eine große Chance für unsere handwerklichen Betriebe und die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Von Seiten der Politik, so lobte Schimmel, seien optimale Rahmenbedingungen durch eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten geschaffen worden. Bundestagsabgeordneter Friedrich kündigte an, zusammen mit der Wirtschaft und den Kommunen ab Herbst dieses Jahres in den einzelnen Städten und Gemeinden Hochfrankens Energie- konferenzen abzuhalten und die Bürger über Möglichkeiten aufzuklären. Entscheidend sei es, so Friedrich, alle Akteure an einen Tisch zu bringen und die konkreten Möglichkeiten in jeder Gemeinde ausfindig zu machen. Er setze dabei auf die konstruktive Zusammenarbeit der Kommunen.

Ebenfalls lobend über die staatlichen Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern äußerte sich Rainer Neubauer, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma in Berg. Neubauer verwies darauf, dass die Bedingungen für Solarthermie und Photovoltaik in unserer Region gut seien. Die auf dem Markt befindliche, ausgereifte Technik lohne sich für die Hauseigentümer.

Als drittes Thema standen die Hackschnitzelheizwerke auf der Tagesordnung. Allein im Landkreis Hof stünden, so Christoph Baudisch von den Bayerischen Staatsforsten, 35.000 Hektar Wald zur Verfügung. "Auch die Privatwaldbesitzer müssen lernen, das nicht zur weiteren Verarbeitung verwendbare Holz als Energieholz zu nutzen", so Baudisch. Friedrich nannte es ein "Unding", dass die Hackschnitzel aus den Bayerischen Staatsforsten in Hochfranken bis nach Österreich gekarrt würden, um energetisch verwertet zu werden. Auch hier seien Kommunen, Stadtwerke und private Investoren gefordert, Wertschöpfung in Hochfranken zu betreiben, statt sie anderen zu überlassen.

"Wir sind entschlossen, den noch relativ geringen Anteil von regenerativen Energien in Hochfranken voranzutreiben. Für den ländlichen Raum ist es eine große Chance, die eigene Energieerzeugung vor Ort sicherzustellen. Diese Chance gilt es in Hochfranken zu nutzen", so Friedrich.


23. Juli 2009